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Pelletpreis steigt im Dezember

Weiter deutlicher Preis­vorteil gegen­über fossilen Energie­trägern

Text und Grafiken: Deutsches Pelletinstitut GmbH und DEPV

Die Verteuerung von Roh­stoffen wie Holz­spänen führt im Dezem­ber 2021 in Deutsch­land erst­mals zu einem pro­zen­tual zwei­stelligen An­stieg des Pellet­prei­ses. Pellets kosten bei Lie­ferung von 6 Tonnen (t) im Bun­des­durch­schnitt 303,13 Euro/t, berichtet das Deut­sche Pellet­institut (DEPI). Das ist eine Stei­gerung von 13,5 Pro­zent gegen­über dem Vor­monat und von 30 Pro­zent zu Dezem­ber 2020. Den­noch hal­ten die Holz­press­linge ihren deut­lichen Preis­vor­teil gegen­über den fossi­len Energie­trägern Gas (rd. 33 Pro­zent) und Öl (rd. 26 Pro­zent). Ein Kilo Pellets kostet 30,30 Cent, die Kilo­watt­stunde (kWh) Wärme 6,06 Cent.

„Der Verlauf des Pellet­preises ist im Rück­blick der letzten Jah­re aus­geglichen und berechen­bar“, berich­tet Martin Bentele, Geschäfts­führer beim Deut­schen Pellet­institut. „Die durch­schnitt­liche jähr­liche Preis­stei­gerung liegt von 2012 bis 2021 bei nur 0,24 Prozent; in­flations­berei­nigt ist so­gar ein Preis­rück­gang von 1,44 Prozent zu ver­zeichnen.“ Der ak­tuelle An­stieg ist nicht saison­üblich oder nach­frage­bedingt, son­dern durch Ver­wer­fun­gen an den inter­nationalen Holz­märkten begrün­det, die kurz­fristig zu einer erheb­lichen Preis­stei­gerung beim Roh­stoff geführt haben.

Zudem kann es auch witte­rungs­bedingt im Winter zu längeren Liefer­zeiten kommen. Eine Ent­span­nung der Situa­tion ist zum Ende des ersten Quartals 2022 zu er­warten. „Erfahrene Betrei­ber von Pellet­heizun­gen han­deln preis­orientiert und war­ten mit der Be­vor­ra­tung da­her bis zum Früh­ling, um dann von den Ein­lagerungs­aktionen des Han­dels zu profi­tieren“, erklärt Bentele. In der aktu­ellen Situa­tion ist es beson­ders emp­fehlens­wert, auf quali­fizierte und verläss­liche Händ­ler zu setzen.

Nach ENplus zertifizierte Händler findet man unter www.enplus-pellets.de.

Regional­preise

Beim Pelletpreis ergeben sich im Dezem­ber 2021 regional folgende Unter­schiede (Abnahme 6 t): In Mittel­deutsch­land kos­ten Pel­lets 294,15 Euro/t und sind wie schon im Vor­monat am güns­tigsten. In Nord-/Ost­deutsch­land beträgt der durch­schnitt­liche Preis 302,75 Euro/t, in Süd­deutsch­land 305,78 Euro/t. Größere Mengen (26 t) werden im Dezem­ber 2021 zu folgen­den Kon­ditionen gehan­delt: Süd: 296,68 Euro/t, Mitte: 278,09 Euro/t, Nord/Ost: 288,84 Euro/t (alle inkl. MwSt.).

DEPI-Pelletpreis

Der DEPI-Pelletpreis wird seit 2011 im Monats­rhythmus veröffentlicht, bis Oktober 2020 vom Deut­schen Energie­holz- und Pellet-Verband (DEPV). Er bezeichnet den Durch­schnitts­preis in Deutsch­land für eine Tonne Pellets der Qualitäts­klasse ENplus A1 der jewei­ligen Abnahme­menge (Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Neben­kosten und MwSt.) – deutsch­land­weit und in drei Regionen.

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